„Tut in Zeiten von Corona“

„Tut in Zeiten von Corona“

Auch mein Laden ist durch die angeordnete Cafeschliessung stark betroffen. Gerne setze ich mich trotzdem in die Nesseln und teile nicht uneingeschränkt die Klagen. Nach dem ersten Lockdown mahnten die Verantwortlichen über den Sommer hinweg, dass Leichtfertigkeit den Winter gefährden könnte. Die Gastronomie, Eisdielen in unserer Stadt bemühten sich die Regeln einzuhalten. ‚Er hat sich stehts bemüht‘, stand bei mir bei Nichtversetzung im Schulzeugnis. Da nicht wenige Tuttlinger bei den Querdenker-Umzügen dabei waren, mit Klarnamen im Internet täglich hetzen und kreischen, die schlichte Frage: Wie soll manfrau eine weltweite Epedemie eindämmen? Als Reiseweltmeister könnten wir einfach einen Blick in unsere Nachbarländer werfen. Krankeit und Liebe spürt man erst wenn man sie hat. „Ich will meinen Alltag zurück “ ist eine tolle Forderung. Bin dabei. Die Zeiten werden schwierig bleiben, und ohne Phantasie der Vereine,Verbände und vor allem uns, ist es einfach zu billig den „Staat“ zu bashen.

„Der Staat ist ein Rindvieh. Wir sind der Staat.“
(Thadäus Troll)

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