Fotos: Vom Umgang mit Tieren – Sommer im Park

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Fotos Zaubertöpferer beim Stadthüpfen in Tuttlingen 06.08.2016

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Auf Wunsch des Künstlers ergänzen wir an dieser Stelle nachträglich folgende Daten:
Name des Künstlers: THOMAS BENIRSCHKE – Das Event heißt: ZAUBERTÖPFERSCHEIBE

Konstantin Wecker – beeindruckend und supersympathisch!

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Konstantin Wecker signiert am Mittwoch in Stiefels Buchladen

Mittwoch, 20.07.2016, ab 17:00 Uhr in Stiefels Buchladen, Donaustraße 44, 78532 Tuttlingen

Konstantin Wecker signiert

Dann denkt mit dem Herzen von Konstantin Wecker

Dann denkt mit dem Herzen von Konstantin Wecker

 

Bildergalerie Tuttlinger Gauklerfest 2016

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„Europäische Klänge für Flüchtlinge aus aller Welt – Bürgerstiftung unterstützt Projekt „Mayflower“ aus dem Gränzbote

Flüchtlinge lernen europäische Kultur kennen – diese Idee steht hinter dem Projekt „Mayflower“ von Kulturpreisträger Christof „Stiefel“ Manz. Die Bürgerstiftung unterstützt ihn dabei.

Die Klänge in der Kreissporthalle sind ungewohnt: Satter Jazz, gefühlvolle Balladen und dazwischen ein paar funkige Nummern, die zum Mittanzen einladen – Siggi Stehle und seine Musikschulband „Alex und die Affen“ legen sich voll ins Zeug. Umringt sind sie von einem internationalen Publikum: Junge Männer aus Afghanistan und Syrien, aus Eritrea und Gambia, aus dem Kosovo oder Albanien – den Männern also, die derzeit in der Kreissporthalle leben.

Die Reaktionen des Publikums sind unterschiedlich: Die einen stehen neugierig in der ersten Reihe und wippen mit, andere halten sich eher skeptisch im Hintergrund. Mit Handys werden die ungewohnten Gäste gefilmt, und die die Barrieren sinken im Laufe des Abends. Gegen später drängt es auch einige der Flüchtlinge selber auf die imrpovisierte Bühne unter dem Basketballkorb: Eine Gruppe Afghanen hat traditionelle Musik aus ihrer Heimat auf ihren Handys gespeichert, über den Verstärker der Band erklingt sie jetzt – und dazu wird munter getanzt. Danach gibt’s eine gemeinsamen Tee – für die deutschen Musiker und für ihr Publikum aus aller Welt. So wird aus dem Konzert auch gleich ein Begegnungsabend.

Genau dies war auch die Idee von Christof „Stiefel“ Manz, dem Initiator des Projekts: „Wir können kulturelle Grenzen nur abbauen, wenn wir unsere Kulturen auch gegenseitig kennen lernen“, so der Buchhändler und Kulturpreisträger. Und beim Projekt „Mayflower“ wählte er einen pragmatischen Ansatz: Tuttlinger Musiker – vom Jazzer über traditionelle Blasmusiker bis zu Kirchenmusikern – treten in der Kreissporthalle auf. So kommen Flüchtlinge in Kontakt mit den unterschiedlichsten Facetten europäischer Kultur – und erfahren nebenbei etwas Abwechslung vom doch recht eintönigen Alltag in der Sammelunterkunft. Den Namen des Projekts wählte Manz dabei nicht ohne Hintergedanken: „Mayflower“ hieß schließlich eines der bekanntesten Auswandererschiffe der Geschichte. Nur dass es damals Europäer waren, die anderswo auf der Welt eine neue Perspektive suchten…

Zwar treten die „Mayflower“-Musiker allesamt ohne Gage auf, Kosten für Soundtechnik oder Transporte fallen dennoch an. Hier springt nun auch die Bürgerstiftung ein, die das Projekt finanziell unterstützt. „Wir können die aktuelle Zuwanderung nur erfolgreich bewältigen, wenn wir die unterschiedlichen Kulturen auch verstehen und würdigen“, sagt Stiftungs-Vorstand Ortwin Guhl. „Ein Projekt wie das von Herrn Manz leistet hier einen ebenso wichtigen wie originelle Beitrag.“

So sieht es auch Bandleader Siggi Stehle: „Ich finde es wichtig, dass die Menschen, die nun bei uns leben, auch etwas von unserer Kultur und unseren Gewohnheiten mitbekommen. Deshalb sind wir gerne aufgetreten.“ Dass die Musikschüler nach dem Konzert noch beim Tee mit den Flüchtlingen ins Gespräch kamen, begrüßt er besonders. „So konnte jeder etwas vom anderen erfahren.“

 

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Mit Schmackes ins neue Jahr…

Ohne Mühe habe ich ein Schlüsselerlebnis recherchieren können, das unterbewusst immer wieder auftaucht, und bei 803 Brandanschlägen in Deutschland, Tendenz steigend, meine Kulturarbeit beeinflusst. Am 18. Januar 1996 starben in Lübeck bei einem Brandanschlag 10 Asylanten. Ich war in dieser Woche in Amsterdam, holte mir am Bahnhof eine deutsche Zeitung. Der holländische Verkäufer, schaute die Schlagzeile an, gab mir die Zeitung und sagte ganz ruhig „So? Und wieder nichts gewusst…?“

 

Im letzten „Selbstgespräch“, uff, vor den Sommerferien, schrieb ich an die Tuttlinger, das nach ihrer Rückkehr die Stadt, das Land ein anderes wäre.

So auch in der Buchbranche.

Der Buchhandel, neben Cafe und Veranstaltungen unser Herzstück hat sich dramatisch verändert. Die großen Buchhandlungen ziehen sich komplett aus den Hotspots der Großstädte zurück-die digitale Zeit, E-Book, Amazon, andere Lesegewohnheiten treffen nun vor allem große Buchverkaufsstellen.

Wir wollen bestehen bleiben, freuen uns deshalb über alle die an uns denken, und damit unser Verständnis von engagierter Kulturarbeit unterstützen.

Im Rittergartenverein haben wir einen starken Partner, mit und für den wir auch im neuen Jahr ein starkes Programm machen.

In Alex haben wir nun einen Mann, der unsere Seite konsequent pflegen wird. Es freut uns, dass die von Jürgen Keks gestaltete Website zeitlos schön ist. Danke Jürgen!!

Termine erstes Halbjahr, Ende Woche im Netz….

Viele, viele Kinderveranstaltungen, jeden Monat „Speakers Corner“, vom kiffen wird die Rede sein, klasse Filme, ein etwas anderes Gauklerfest, einen Tag mehr (Diese Stadt ist bunt)….

NICHT BRÖTCHEN UND QUARK – SOLIDARITÄT MACHT STARK.

Wir haben das Rad nicht erfunden, deshalb arbeiten wir gerne in Kooperation.

Herzlichst Stiefel

Flüchtlinge in die Kreissporthalle und der „Orlaub“

Flüchtlinge in die Kreissporthalle und der „Orlaub“

Zum Wochenende werden wir Tuttlinger -wie viele, viele andere Reiseweltmeister- in alle Kontinente ausschwärmen, um den wohlverdienten Urlaub zu genießen.
Etwas beunruhigt vielleicht, dass bei der Rückkehr die Sporthallen durch Flüchtlinge belegt sein könnten. Vermutlich steigt die Welle währendessen weiter an und bringt Neues, Ungewohntes mit sich…

Wie verzweifelt aber froh waren damals 13 Millionen Heimatvertriebene oder  3 Millionen DDR-Flüchtlinge, die nach 1945 aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht nur in Deutschland Asyl fanden.
Ganz zu schweigen von den deutschen Flüchtlingen, die nach der Weltwirtschaftskrise und den Weltkriegen ihre Heimat verlassen mussten und in aller Welt nachhaltig ganze Landstriche -z.B als Neu-Württemberg- beeinflussten.

Auch 2009 sind 734.000 Menschen aus Deutschland ausgewandert. Rekordjahr!

Heute ist der Landkreis sogar Gewinnerregion. Dafür geben wir als Exportweltmeister, gerade durch unsere tüchtige Medizintechnik, das global verdiente Geld weltweit aus.

Und die Looser der Globalisierung und damit verbundener Kriege? Wie wir, sind sie Bewohner des globalen Dorfes.
Das hat gar nix mit „wir können nicht alle nehmen…Asylmissbrauch, Armutsflüchtlinge“ zu tun, sondern mit der Erkenntnis, dass wir -wie andere Länder- nicht Augen und Türen verschließen können.
Die Probleme bleiben und müssen gelöst werden.
Nicht nur von der Politik, sondern gerade von uns Urlaubern, die mit kosmopolitischem Blick sehen werden, dass es uns soo schlecht nicht geht.

Für mich ist das Schönste am Urlaub das Zurückkommen. Urlaub 2015 ist auch die Chance, die Flüchtlingsproblematik anders und neu zu bewerten.

Schön´ Urlaub
Herzlichst Stiefel

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Rückkehr – freuen Sie sich auf Tuttlingen.
PS: Deutschland sucht den Urlaubs-Hit? Tom Petty & die Heartbreakers berühren mich mit Text und wuuuuuuuunderschönen Gitarrenriffs.
„Down South“ https://www.youtube.com/watch?v=8NmpNPpze38 
Wer´s deutsch will – „Andere, die das Land so sehr nicht liebten“  https://www.youtube.com/watch?v=PxEXJMs8V-k